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„ Selbst wenn unser Partner für immer bei uns bleibt, ist das Gefühl seiner Anwesenheit nicht immer gleichbleibend…“ A. Carotenuto

Viele Paare, wenn ihre Beziehung in Schwierigkeiten gerät, neigen dazu, die gleichen ermüdenden, ergebnislosen Verhaltensmodelle zu wiederholen. Gespräche finden kaum statt und wenn, dann führen sie meist zum Streit, es herrschen gegenseitige Schuldzuweisungen, Spannung und Mangel an konstruktiver Kommunikation.

Die Intervention einer dritten „neutralen“ Person, die für beide Partner gleichermaßen sowie –insbesondere- für deren Beziehung da ist, ist hilfreich, um Kommunikationsbrücken (wieder-)aufzubauen.

Ähnlich wie in der Einzeltherapie, auch in der Paartherapie, der personenzentrierte Berater/Therapeut hat eine unterstützende, warme und authentische Haltung beiden Partnern gegenüber und sorgt für ein vertrauensvolles, akzeptierendes, verständnisvolles Therapieklima.

Konkreter, eine Paartherapie kann dem Paar helfen um:

- sich gegenseitig wieder richtig zuzuhören
- das Verhalten des Partners zu verstehen
- seine Wünsche von und für die Beziehung wahrzunehmen und auszusprechen
- zu erkennen, was der/die andere sich von und für die Beziehung wünscht
- Enttäuschung, Ängste, Wut, Sorgen so auszudrücken, dass sie gehört werden
- sich bewusst zu werden über eventuelle utopische Erwartungen an die Beziehung und den Partner
- eventuelle Missverständnisse oder Vorurteile gegenüber dem Partner zu beseitigen

Für wen und wofür?

Eine Beziehung braucht Hilfe wenn:

- die Partner –oder einer von beiden- sich ständig kritisieren und beschuldigen
- es kein Vertrauen mehr an den Partner und die Beziehung gibt
- die Beziehung einseitig geworden ist, d. h. nur einer von beiden immer Entscheidungen trifft, die soziale, finanzielle, sexuelle Situation der Beziehung bestimmt und der andere darunter leidet
- die Partner –oder einer von beiden- sich vom anderen nicht verstanden
fühlen
- die Frustrationen und Enttäuschungen nicht mehr ausgesprochen werden
- die Partner –oder einer von beiden- sich nicht mehr unterstützt fühlen in der Beziehung
- es keine gemeinsamen Interessen mehr gibt
- es keine gemeinsamen Ziele und Zukunftsperspektiven mehr gibt
- die Partner –oder einer von beiden- sich sexuell unbefriedigt fühlen in der Beziehung
- sich der Kinderwunsch beider - oder nur eines von beiden- Partner nicht erfüllt
- es Außenbeziehungen gibt
- die Partner –oder einer von beiden- Suchtverhalten aufweisen (Alkohol, Essen, Drogen, Glückspiel usw.)
- die Partner –oder einer von beiden- psychische bzw. psychosomatische Probleme haben

Meist tauchen mehrere dieser „Symptome’ gleichzeitig auf. Häufig versucht dann der eine Partner mit dem anderen zu diskutieren und zu kommunizieren, stößt aber leider oft auf Widerstand, Ablehnung, Anschuldigung, Gleichgültigkeit oder noch mehr Distanzierung. In diesem Fall kann die Intervention eines Paarberaters/Therapeuten hilfreich sein, um den Partnern die Möglichkeit zu geben, ihre Kommunikation wieder aufzunehmen.