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„… das Selbst sein, das man in Wahrheit ist…“ S. Kierkegaard

„Das Selbst sein, das man in Wahrheit ist“: das, schreibt C. Rogers, klingt so einfach, als wäre es etwas absurdes. Wenn dies z. B. die Gestaltung einer unmittelbaren, freundlichen, engen Beziehung zu unserer Selbstwahrnehmung voraussetzt, dann ist es nicht leicht, dahin zu kommen. Häufig kann ein Mensch, sobald er merkt, dass sich eine solche Beziehung beginnt zu bilden, diese zunächst leugnen, denn sie ist ihm fremd und er kennt sie nicht. Nur wenn er diese unbekannte, unheimliche Seite seiner Selbst in einer Atmosphäre der Akzeptanz und positiven Zuwendung erfährt, wird er in der Lage sein, diese als Teil seiner Selbst anzunehmen.

In der Einzeltherapie, mit Hilfe der unterstützenden Haltung des Therapeuten, wird uns die Möglichkeit gegeben, uns über unsere Gefühle, Gedanken und Verhaltensweisen, auszudrücken, sie zu verarbeiten und besser zu verstehen.

Wir kommen näher und lernen unser Selbst, unsere Bedürfnisse, Wünsche und Möglichkeiten besser kennen.

Dadurch erforschen und bearbeiten wir den für uns geeigneten Weg, um mit schwierigen Situationen zurechtzukommen und uns persönlich zu entwickeln.
Das Ziel ist dabei, gemeinsam mit dem Therapeuten die Kraft und Entwicklungstendenz, die sich –häufig versteckt- unter den Schwierigkeiten, dem Problem, der Krisensituation befindet, freizugeben und zu aktivieren.

Notwendig dafür ist ein Rahmen, der Vertrauen, Empathie und Akzeptanz bietet, eine warme und authentische Beziehung zum Berater- Therapeuten, sowie die Bereitschaft und der Wille des Klienten zur Veränderung.


Für wen und wofür?

Psychische Störungen und Krisensituationen können in Form von verschiedenen Symptomen oder Problemstellungen erscheinen:


- als emotionale Symptome, z. B. Ängste, Stress, Niedergeschlagenheit, Stimmungsschwankungen, Mutlosigkeit.
- als negatives Selbstbild, z. B. Unzulänglichkeitsgefühl, Selbstunsicherheit, Identitäts- und Selbstgefühlmangel („wer bin ich?“)
- als Verhaltensstörungen, z. B. Zwangsstörungen, Essstörungen, Selbstkontrollmangel
- als Suchterhalten, z. B übermäßiger Konsum von Alkohol, Drogen, Medikamenten, andere Süchte
- als Störungen der Körperfunktionen, Z. B. Schlafstörungen, Sexualstörungen
- als körperliches Unwohlsein und seelisch bedingte körperliche Beschwerden z. B. des Herz-Kreislaufsystems, des Verdauungssystems, Schmerzen
- als Lern- und Gedankenstörungen, z. B. Konzentrations- Gedächtnis- Entscheidungsschwierigkeiten, kreisende, sich wiederholende Gedanken
- als Beziehungsprobleme, z. B. Konflikte, sich wiederholende Krisen und Trennungen, Isolation
- als Identitätskrise, Sinnsuche, Wunsch nach Veränderung

Häufig erlebt ein Mensch mehrere dieser Symptome gleichzeitig. Wenn man sich in einer solchen Situation befindet, ist es meist schwierig, zu beurteilen und zu verstehen, was genau los ist und warum.
Wenn jemand das Gefühl hat, „nicht mehr klarzukommen“ mit den Problemen und dass die bisher bekannten Lösungswege nicht mehr helfen, um sich besser zu fühlen oder dass man weiterkommen möchte aber nicht weiß wie und wohin genau, dann ist es vielleicht der Moment, Hilfestellung zu suchen.